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mein Schüler - mein Feind

Manche Schüler machen es dem Lehrer nicht leicht! Dennoch: kein Weg führt daran vorbei, den Schüler so zu akzeptieren, wie er ist. Mit all seinen Macken. Wer hätte selbst keine?

Das Verhalten eines Schülers muss der Lehrer nicht akzeptieren, es muss eventuell auch Konsequenzen haben, aber den Schüler als Person muss er annehmen, sonst geht gar nichts.

Gerade pubertierende Jungs führen sich oft als Alpha-Männchen auf. Lassen wir sie. Auf den Kampf muss sich ein erwachsener Lehrer nicht einlassen. Schmunzeln wir innerlich vielleicht darüber. Machen wir freundlich deutlich, dass wir die eine oder andere Ausdrucksweise so nicht akzeptieren, aber greifen wir den Schüler nicht in seiner Persönlichkeit an und verurteilen ihn nicht als Unmensch. Auch, wenn es manchmal schwer fällt.

Wer auf ein „Lass mich in Ruhe, Alter!“ mit „Hey, so redest du nicht mit mir!“ reagiert, darf sich nicht wundern, wenn das Gespräch damit zu Ende ist.

Und überhaupt: Lehrer sind gewohnt zu urteilen, schnell auch zu verurteilen. Es ist ein oft schwerer Weg, auf Urteilen und Verurteilen zu verzichten. Man höre nur den Gesprächen im Lehrerzimmer zu…

Beobachten wir, schauen wir genau hin, aber fühlen wir uns nicht immer gleich angegriffen! Meist sind Lehrer für Schüler nur Projektionsflächen, auf denen Ersatzkämpfe aufgeführt, Scheinangriffe geübt, außerschulische Probleme abgearbeitet oder Frust abgeleitet werden. Versuchen wir zu verstehen, was den Schüler zu seinem Verhalten dem Lehrer gegenüber motiviert, was wirklich dahinter steckt.

Ein Schüler akzeptiert einen Lehrer nur, wenn er ihn akzeptiert. Und als Autorität anerkannt wird ein Lehrer nur, wenn er sich nicht als oberster moralischer Richter aufführt.

(p.s.: Ich schreibe immer „der Schüler“ und „der Lehrer“, das ist für mich nicht so umständlich wie „der/die Schüler/-in“ und „der/die Lehrer/-in“. Ich meine also immer beide Geschlechter gleichermaßen.)

19.2.13 11:24
 
Letzte Einträge: Hausaufgaben sind Unsinn!!, Fehler? Gibt es nicht!!


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